An dem Punkt waren wir alle schon mal: Es ist Wochenende, niemand hat Lust auf die selben drei rotierenden Pastagerichte und die Eltern leben zu weit weg, um einen wohlverdienten Urlaub im “Hotel Mama” zu genießen – oder einfach ihren Kühlschrank zu plündern. Das Herz schreit “GÖNN DIR”, aber die Geldbörse sagt “auf gar keinen Fall”. Wo geht man hin, wenn man immer noch Student mit einem Konto ist, bei dem Transaktionen über 20 Euro 2 Tage im Voraus angekündigt werden müssen? Mach dir keine Sorgen, denn hier sind ein paar Geheimtipps, bei denen du dir zu studentischen Preisen etwas gönnen kannst:

Wiener Deewan

“Bleib, solange du willst – zahl, so viel du willst” mag zu gut klingen, um wahr zu sein, aber dieser Traum wurde 2005 Realität, als der Wiener Deewan seine Pforten für die hungrige Wiener Bevölkerung öffnete. Der Ansatz ist simpel: genieße pakistanische Küche, frisch gekocht von Afzaal Deewan selbst, und zahle dann so viel wie du willst und kannst. Das Buffet-Restaurant bietet täglich fünf verschiedene Curry Spezialitäten an, von vegan über vegetarisch, für Fleischliebhaber und sogar halal kann gegessen werden. Ein besonderes Vergnügen für jeden Hunger und jedes Budget.
Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien

Pizzeria Mafiosi

Keine Angst, anders als der Name vermuten ließe, musst du dein Geld nicht in einem Koffer bringen, um in diesem Restaurant zu essen. Im Gegenteil, wahrscheinlich reichen ein paar Münzen, um für dein Festmahl in der Pizzeria Mafiosi zu bezahlen. Ein Bier für 2€, keine Pizza kostet mehr als 6€ und Pasta gibt’s unter 5€ mit Zutaten, die fast schon kriminell köstlich sind? Prego! Und mille grazie!
Reindorfgasse 15, 1150 Wien

Coffee Pirates

Die Coffee Pirates von Wien haben ihren kleinen Schatz nicht weit vom Uni Wien Campus versteckt mit Kaffee, hausgemachten Desserts und Snacks zu nicht-Starbucks-Preisen. Man schreibt vielleicht deinen Namen nicht horrend falsch auf einen Papierbecher, aber deshalb reicht die Latte Art von einem süßen Herz über schöne Blätter bis hin zu fluffigen Wolken, abhängig von den Fertigkeiten deines Baristas. Das einzigartige – manche werden es “Hipster” nennen – Interieur des Cafés trägt nur zu seinem unschätzbaren Wert bei. Ein wahres Juwel inmitten der Stadt, dass dazu einlädt, sich hinzusetzen und sein Skript zu schreiben, Hausaufgaben zu machen oder einfach nur Leute zu beobachten.
Spitalgasse 17, 1090 Wien

Sägewerk

Hast du dich jemals gefragt, was passieren würde, wenn man IKEA mit einem Restaurant kreuzt? Wundere dich nicht mehr, denn ein Besuch im Wiener Sägewerk wird all deine Fragen beantworten. Das Restaurant ist Teil einer Kette, die sich auf “Do it yourself” spezialisiert hat (außer das Kochen – puh…also, anders als deine IKEA Möbel, ist es prädestiniert dazu zu funktionieren). Wähle aus den Hunderten verschiedenen Kombinationen und entscheide dich wie extravagant (und teuer) du deine Nudeln, Burger, Salat, Toast und mehr haben willst – das Sägewerk zaubert den Rest. Eine faire Warnung: Dieses Restaurant ist nichts für die Unentschlossenen unter euch ;)
Währinger Str. 21, 1090 Wien

Max & Benito

¡Ay, caramba! Wie kann man in Wien wohnen ohne jemals bei Max & Benito gewesen zu sein? Besonders amerikanische Studenten, die die authentische mexikanische Küche von Taco Bell und Co vermissen, schwören auf den kleinen Laden mit noch kleineren Preisen. Tacos, Burritos und Salate für nur ein paar Pesos – me gusta! Und ja, bevor du fragst, es gibt die Option extra Guac! Noch nicht angebissen? Wie steht es mit ihrem Engagement für vegane und glutenfreie Varianten zu den gleichen budgetfreundlichen Preisen? Was ist noch gleich Taco Bell?
Mariahilferstraße 4, 1070 Wien

Ehrenhafte Erwähnung: McDonalds

Die charmante und traditionelle, typisch amerikanische Küche im Herzen von Wien – und eigentlich so ziemlich überall. Wenn wir ehrlich sind, ist McDonalds noch immer der richtige MVP (most valuable player), wenn es um billiges Soulfood um 3 Uhr morgens nach einer durchgelernten Nacht geht oder weil man einfach ein bisschen zu lange Party gemacht hat. Für 1€ bekommst du Burger, Pommes, Kaffee, das WIFI-Passwort und eine 10-minütige Therapiesitzung mit einem der Angestellten, in der du alles über deine Pasta-Skills erzählen kannst, die dich in erster Linie hierher geführt haben.